Kapuzinerkresse mit Kren


 

Bio-Kapuzinerkresse mit Kren (Meerrettich)

 

Viele kennen Kapuzinerkresse nur als Zierpflanze und den Kren eher als Geschmackskomponente, die traditionelle Klostermedizin setzt sie jedoch seit Jahrhunderten zur Behandlung von Infektionen der oberen Atem- und der Harnwege ein. Dort wirken die Senföle besonders gut. Nach ihrer Aufnahme ins Blut zirkulieren sie an Eiweiße gebunden in unserem Kreislauf und reichern sich schließlich in den Ausscheidungsorganen, der Harnblase und der Lunge, an. Dort entfalten sie dann vor allem ihre keimabtötende Wirkung.

 

Die Inhaltsstoffe, insbesondere die Senföle (Benzylsenföl bei der Kapuzinerkresse sowie Allyl- und Phenylethylsenföle beim Kren), wirken hemmend auf das Wachstum von Krankheitserregern, und können Viren, Bakterien und sogar auch Pilze abtöten, genau dort, wo die Infektion erfolgt. Senfölhaltige Heilpflanzen können erwiesenermaßen oftmals ebenso effektiv bei verschiedenen Infektionen wie klassische Antibiotika eingesetzt werden und sind dabei wesentlich verträglicher. Da senfölhaltige Heilpflanzen nicht die mit uns im Einklang lebenden nützlichen Bakterien (z.B. Darmbakterien) zerstören, eignen sie sich auch gut zur Vorbeugung von immer wiederkehrenden Infektionen, vor allem von Hals- und Blasenentzündungen.

 

Darüber hinaus fördern die Heilpflanzen die Wundheilung, regen die Bildung von neuem Gewebe an, entgiften das Bindegewebe, verbessern die Entschlackung und vieles mehr. Auch in der Tumorvorbeugung haben die stark krebsbremsenden Senföle eine wichtige Bedeutung erlangt. So ganz nebenbei versorgen sie unseren Körper außerdem noch mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und anderen Vitalstoffen.

 

Quellen:

http://www.astrid-fiebich.de/node/323

http://www.flora-pharm.de/blog/senfoele-aus-grosser-kapuzinerkresse-und-meerrettich-ein-natuerliches-antibiotikum/