Bio Leinöl


Leinblüte
Leinblüte

Bio Leinöl - Omega-3 Fettsäuren


Das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist ein pflanzliches Öl – bekannt unter dem Namen Leinöl. Das vermehrte Auftreten gesundheitlicher Beeinträchtigungen, welche auf einen Mangel an Omega 3- Fettsäuren zurückgeführt werden können, lässt sich durch den drastischen Rückgang der Verwendung dieses Speiseöls erklären. Diese Beobachtung bestätigt sich im gesamten Mitteleuropa.

 

Bio Leinöl - ein Segen für die Gesundheit

In der Gesellschaft ist die große Rolle, die Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauferkrankungen spielen, bekannt. Tatsächlich lassen sich zahlreiche weitere gesundheitliche Störungen auf den Mangel an diesem Stoff zurückführen. Dazu gehören neben Herzproblemen auch Kreislaufschäden, sowie die Beeinträchtigung der Sehkraft. Viel zu wenig beachtet wird die Wirkung dieser Fettsäuren auf das Gehirn. Tatsächlich führt eine zu geringe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu spürbaren Beeinträchtigungen des Denkvermögens und zu Verhaltensveränderungen. Selbst ein Mangel an Gefühlen und Emotionen kann auf eine zu geringe Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zurückgeführt werden.
Häufig lassen sich die genannten Beeinträchtigungen durch den vermehrten Verzehr von Omega-3-Fettsäuren reduzieren. Nebenbei verbessert Leinöl die Stimmung und kann ggf. unterstützend bei
Depressionen eingenommen werden.

 

Hoher Anteil Omega-3-Fettsäuren

Die Vielfalt an Wirkstoffen lässt die Leinpflanze im Vergleich zu Fisch als wesentlich wertvoller erscheinen. Während 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren enthält, finden sich selbst in fetten Seefischen wie Hering oder Makrele nicht mehr als 3 Gramm davon. Leinöl hat einen sehr hohen Gehalt an  Alpha-Linolensäure, welche zu den Omega 3-Fettsäuren gehört. Außerdem enthält es Lecithin, Vitamin E, und Lignane - hormonähnliche Stoffe, die eine antioxidative Wirkung besitzen.  Zu nennen sind in erster Linie die phenolischen Substanzen, diese wirken antioxidativ und schützen auf diese Weise die Körperzellen vor den negativen Einflüssen von freien Radikalen. Erst vor kurzem entdeckt wurden die Lignane. Diese Bestandteile der Leinpflanze ähneln in ihrer Wirkung dem Östrogen und können eine wichtige Rolle bezüglich der Verlangsamung von Alterungsprozessen spielen. Zusätzlich können sie zum Schutz vor Krebs beitragen.

 

Studien belegen die Wirkung

In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass Leinöl das Immunsystem stärkt und sogar das Wachstum von Tumoren hemmen kann.

Aktuelle Forschungen zeigen, dass Leinöl zahlreiche weitere positive Einflüsse auf die Gesundheit ausübt. So kann ein regelmäßiger Verzehr zu einer Verringerung des Risikos für die Arteriosklerose(Arterienverkalkung) ebenso beitragen, wie zum Abbau eines erhöhten Cholesterinspiegels. Zudem kann Leinöl Entzündungenentgegenwirken, Blutdruck senken und das Immunsystem stärken. Leinsamen vermag zur Vermeidung der Zuckerkrankheitbeizutragen, da die Pflanze die unmittelbar nach den Mahlzeiten auftretenden Spitzenwerte beim Blutzucker abschwächen kann. Auch wer bereits an Diabetes erkrankt ist, kann von der Heilpflanze profitieren und die notwendige Insulinmenge ggf. verringern.

 

 

Dr. Budwig entwickelte Krebs-Diät

Bereits im vergangenen Jahrhundert hat die Biochemikerin Johanna Budwigdarauf hingewiesen, dass die Leinpflanze aufgrund ihrer vielen positiven Wirkungen auf den Organismus ein sehr gutes Mittel zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens sei. Sie hatte aufgrund ihrer Forschungsergebnisse das Leinöl und den Leinsamen in Kombination mit Topfen als spezielle Krebs-Diät mit sehr guten Erfolgen bei ihren vielen Krebspatienten eingesetzt. Leinsamen enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, insbesondere die Linolensäure. Budwigs Meinung nach müsse Leinsamenöl grundsätzlich ein Bestandteil der Nahrung sein, da die Omega 3-Fettsäuren essentiell seien und der Mensch sie nicht selbst produzieren könne. Topfen und Hüttenkäse seien aufgrund ihres hohen Anteils an schwefelhaltigen Aminosäuren in der Kombination mit dem Omega 3-Fettsäuren so wichtig, da diese die Fettsäuren besser löslich und resorbierbar machten. Die Wirkung der positiven Eigenschaften von Leinöl wird daher noch verstärkt, wenn es mit eiweißhaltigen Speisen wie Topfen oder Joghurt verzehrt wird. Das altbewährte Rezept Kartoffeln mit Kräutertopfen und Leinöl hat also einen echten gesundheitlichen Nutzen! Auch Leinölerdäpfel als Beilage oder als Hauptspeise mit Salat schmecken hervorragend. Dazu gekochte Erdäpfel schälen und noch heiß mit frischem Leinöl, etwas Salz und mit einigen Eßl. flüssigem Schlagobers durchmischen.

 

Achten Sie auf Qualität und Frische!

Öle mit einem hohen Omega 3-Anteil sind besonders licht- und hitzeempfindlich, daher sollten sie unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung und Wärmeeinwirkung geschützt werden. Zu beachten ist, dass man Leinöl nie erhitzen sollte – also immer nach dem Kochen hinzufügen oder für Salate verwenden.

Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen. Man bekommt es heiß oder kalt gepresst. Die beste Leinöl-Qualität finden Sie in einem kaltgepressten Öl aus biologischem Anbau, welches unfiltriert abgefüllt wurde. Dadurch kann sich allerdings ein natürlicher Bodensatz bilden, der die Qualität jedoch nicht beeinträchtigt. Daheim sollten Sie es stets gut verschlossen dunkel und kühl, am besten im Kühlschrank aufbewahren. Leinöl sollte spätestens vier Monate nach der Pressung aufgebraucht werden. Ein Ranzig gewordenes, oxidiertes  Leinöl kann zu Übelkeit führen. Verdorbenes Leinöl ist schon durch seinen unangenehmen Geruch leicht zu erkennen.

 

Quellen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/leinoel.html

http://www.lebensministerium.at/lebensmittel/trad-lebensmittel/oel/leinoel.html